Einen wackeligen DSL-Anschluss stabilisieren

Seit einiger Zeit hatte ich Probleme mit meinem VDSL-Anschluss, da ich mehrmals am Tag Verluste der DSL-Synchronisation feststellen musste – besonders lästig bei größeren Datenübertragungen, wenn diese unterbrochen wurden. Wobei die Verluste der Synchronisation zu völlig unterschiedlichen Zeiten am Tag kamen; es war auch egal, ob die Leitung unter Volllast, Teillast oder völlig ohne Datenübertragung war.

Gestern Nachmittag der Höhepunkt: Von 14:00 bis 20:00 Uhr über 100 Synchronisationsverluste, alle paar Minuten eine neue Aushandlung. An normales Arbeiten war nicht mehr zu denken. Irgendwie erinnerte ich mich daran, dass ich zu DSL-768-Zeiten (also vor gut 10 Jahren) mal das gleiche Problem hatte, damals war der Splitter defekt. Also schnell einen anderen Splitter organisiert und gestern Abend um 20:08 Uhr angeschlossen – seitdem habe ich wieder eine bis jetzt superstabile Verbindung. Und das sogar mit Leitungswerten, die noch nie so gut waren wie jetzt:

Jetzt warte ich bis Morgen Abend ab. Bleibt die Leitung stabil (wovon ich ausgehe), bestelle ich den Telekom-Techniker ab. Und die Telekom schuldet mir dann einen neuen Splitter.

Fritz!Box 7390 wird ausgeliefert

Eine reisserische Überschrift, ich weiß. Aber seit heute kann man die Fritz!Box 7390 tatsächlich bestellen, wie erwartet jedoch vorerst nur über den Internetprovider 1&1 im Tarif „1&1 DSL HomeNet 50000“ (bei den Surf&Home-VDSL-Tarifen gibt es dagegen eine als Fritz!Box 7570 bezeichnete Speedport 920V, welches widerum eine mit VDSL-Chip versehene Fritz!Box 7270 ist), als normale Retail-Variante wird sie dann, wie ich vermute, ab Oktober im Handel erhältlich sein.

AVM Fritz!Box 7390 als 1&1 HomeServer 50000
Die neue FRITZ!Box 7390 ermöglicht erstmals WLAN N-Verbindungen gleichzeitig im 2,4 GHz- und im 5 GHz-Band. Besonders in Bereichen mit vielen überlappenden Funknetzen erweist sich das 5 GHz-Band als vorteilhaft.

Mit der Kombination von VDSL und ADSL lässt sich die FRITZ!Box 7390 an jedem DSL-Breitbandzugang einsetzen. Erstmals wird auch serienmäßig IPv6 unterstützt (für die 7270 gibt es übrigens eine entsprechende Labor-Version, diese Funktionalität dürfte daher wohl bald auch offiziell für den Vorgänger der neuen Box verfügbar sein), außerdem wird intern erstmals mit Gigabit-Ethernet verbunden statt der bisherigen 100 MBit/s-Ports.

Foto: 1&1

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