Fritz!Box 7390 spricht IPv6

Wurde zur CeBIT 2009 die neue Fritz!Box mit serienmäßiger IPv6-Unterstützung angekündigt, kam die Box Anfang 2010 in nennenswerten Stückzahlen, aber ohne diese Funktionalität auf den deutschen Markt. Doch jetzt ist es soweit: AVM hat heute eine neue Labor-Version der Fritz!Box 7390 bereitgestellt, die neben einer neuen, übersichtlicheren Oberfläche auch die Unterstützung für IPv6 enthält. Damit ist der Punkt erreicht, wo ich endlich auch zuschlagen werde und meine alte 7570 (VDSL-fähige Variante der 7270, auf dem deutschen Markt nur als OEM-Produkt erhältlich) ersetzen werde.

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Fritz!Box 7390 wird ausgeliefert

Eine reisserische Überschrift, ich weiß. Aber seit heute kann man die Fritz!Box 7390 tatsächlich bestellen, wie erwartet jedoch vorerst nur über den Internetprovider 1&1 im Tarif „1&1 DSL HomeNet 50000“ (bei den Surf&Home-VDSL-Tarifen gibt es dagegen eine als Fritz!Box 7570 bezeichnete Speedport 920V, welches widerum eine mit VDSL-Chip versehene Fritz!Box 7270 ist), als normale Retail-Variante wird sie dann, wie ich vermute, ab Oktober im Handel erhältlich sein.

AVM Fritz!Box 7390 als 1&1 HomeServer 50000
Die neue FRITZ!Box 7390 ermöglicht erstmals WLAN N-Verbindungen gleichzeitig im 2,4 GHz- und im 5 GHz-Band. Besonders in Bereichen mit vielen überlappenden Funknetzen erweist sich das 5 GHz-Band als vorteilhaft.

Mit der Kombination von VDSL und ADSL lässt sich die FRITZ!Box 7390 an jedem DSL-Breitbandzugang einsetzen. Erstmals wird auch serienmäßig IPv6 unterstützt (für die 7270 gibt es übrigens eine entsprechende Labor-Version, diese Funktionalität dürfte daher wohl bald auch offiziell für den Vorgänger der neuen Box verfügbar sein), außerdem wird intern erstmals mit Gigabit-Ethernet verbunden statt der bisherigen 100 MBit/s-Ports.

Foto: 1&1

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