IPv6 bei Hetzner ab April

Juhu! Ab April beginnt bei Hetzner das Zeitalter nativen IPv6-Zugangs. Anfangs wohl etwas eingeschränkt, aber immerhin. Dieses gab der Geschäftsführer heute im Kundenforum auf Nachfrage bekannt:

Wir werden im laufe des April die ersten (Software) Komponenten für IPv6 in Betrieb nehmen, und dann Schritt für Schritt weitere Umstellungen vornehmen. Wir arbeiten nach wie vor fleisig daran.

Eine schöne Nachricht. Und für Skeptiker: Die Hardware (Router usw.) wurde bereits auf IPv6-fähige Komponenten umgerüstet, sofern sie nicht bereits in neueren Bereichen von vornherein IPv6-fähig war.

Weshalb Amazon manchmal nervt

Bekanntlich bietet Amazon ein Partnernet an, mittels dem man selbst Werbung auf seiner Website schalten kann und im Gegenzug eine geringe Provision erhält, wenn nach einem Klick auf den beworbenen Artikel eine Bestellung ausgelöst wird.

Auch ich benutze gelegentlich mal im Rahmen dieses Blogs einen solchen Werbelink zu Amazon. In einem einzigen Artikel habe ich sogar mal eines der IFrames mit Bildchen gesetzt, nämlich das, was auch in diesem Artikel links dieses Textes zu sehen ist (vorausgesetzt, Du hast weder iFrames ausgeschaltet noch einen Werbeblocker eingesetzt). Dummerweise zeigt dieser kleine Werbelink einen völlig falschen Preis an: Zum Zeitpunkt des Schreibens dieses Artikels kostet die Fritz!Box 7390 nämlich bei Amazon nur 235,98 EUR und nicht die im Link ausgewiesenen 286 EUR. Mithin ein Preisunterschied von über 50 EUR.

Der Grund ist: Amazon bietet auch ein Verkäuferprogramm an. Und während Amazon keinen festen Liefertermin für diese Neuheit angibt, hat der Verkäufer „Olano“ angegeben, in zwei Wochen zum Preis von 286 EUR zu liefern. Und so kommt es, dass Amazon dadurch nervt, dass es in den Werbeanzeigen den viel zu hohen Preis von Olano ausgibt, statt seinen eigenen, deutlich niedrigeren.

Im Übrigen darf bezweifelt werden, dass Amazon später liefert als Olano. Daher empfehle ich, auf den Link zu klicken, auf der Amazon-Seite dann aber nicht zum Olano-Preis zu bestellen, sondern auf der rechten Seite das gleiche Produkt von Amazon.

Übrigens finde ich es auch als Käufer ziemlich nervig, wenn mir laufend Produkte von Drittanbietern angeboten werden. Und bis heute ist es nicht möglich, das Amazon-Portal so einzustellen, dass nur solche Artikel angezeigt werden, die auch von Amazon geliefert werden. Doof.

Einen wackeligen DSL-Anschluss stabilisieren

Seit einiger Zeit hatte ich Probleme mit meinem VDSL-Anschluss, da ich mehrmals am Tag Verluste der DSL-Synchronisation feststellen musste – besonders lästig bei größeren Datenübertragungen, wenn diese unterbrochen wurden. Wobei die Verluste der Synchronisation zu völlig unterschiedlichen Zeiten am Tag kamen; es war auch egal, ob die Leitung unter Volllast, Teillast oder völlig ohne Datenübertragung war.

Gestern Nachmittag der Höhepunkt: Von 14:00 bis 20:00 Uhr über 100 Synchronisationsverluste, alle paar Minuten eine neue Aushandlung. An normales Arbeiten war nicht mehr zu denken. Irgendwie erinnerte ich mich daran, dass ich zu DSL-768-Zeiten (also vor gut 10 Jahren) mal das gleiche Problem hatte, damals war der Splitter defekt. Also schnell einen anderen Splitter organisiert und gestern Abend um 20:08 Uhr angeschlossen – seitdem habe ich wieder eine bis jetzt superstabile Verbindung. Und das sogar mit Leitungswerten, die noch nie so gut waren wie jetzt:

Jetzt warte ich bis Morgen Abend ab. Bleibt die Leitung stabil (wovon ich ausgehe), bestelle ich den Telekom-Techniker ab. Und die Telekom schuldet mir dann einen neuen Splitter.

Cyberport .orange

Was soll man von Unternehmen halten, die solche E-Mails versenden, wie es Cyberport getan hat?

Sparen Sie 10 Euro bei Ihrem nächsten Einkauf

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diese
Sonderinformation
nicht
korrekt
angezeigt
wird,
klicken
Sie
bitte
hier.

Und das ist nur der Anfang, den Rest spare ich mir. Übrigens kann man klicken, was man will: Kein Link, keine richtige Anzeige.

Amateure.

Spam vom Schreibtisch

VOM SCHREIBTISCH
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IPv6 only: (Noch k)eine schöne neue Welt

Im Februar 2008 hatte die NANOG während einer IPv6-Konferenz in einem Selbstversuch ausprobiert, wie das Internet aussieht, wenn man sich nur per IPv6 im Netz bewegt, ohne dass das „herkömmliche“ IPv4 zur Verfügung steht. Das Ergebnis war damals ernüchternd.

Heute, eineinhalb Jahre später, wollte ich es selbst wissen: Was erreicht man, wenn man ausschließlich per IPv6 im Netz surft, ohne IPv4 zur Verfügung zu haben? Interessant schon deshalb, weil ich meine eigenen Webseiten als auch zwei weitere Präsenzen, die bei mir auf dem Server liegen, mit IPv6-Adressen versorgt habe, mein Nameserver eine IPv6 erhalten hat und eigentlich inzwischen auch ein GLUE-Record für pothe.de bestehen sollte (wobei ich nicht weiß, wie man das überprüfen kann, die DeNIC schweigt sich dazu leider aus).

Der Testaufbau: Ein unter Ubuntu 9.04 laufender Linux-Rechner wurde zum IPv6-Router umgewandelt, ein Testsystem mit Windows Vista 32 Ultimate wurde eingerichtet, welchem die IPv4-Schicht entzogen wurde, sodass jede weitere Kommunikation ausschließlich noch per IPv6 erfolgen kann. Da die T-Home derzeit noch keinen nativen IPv6-Zugang zum Internet anbietet, wurde zwischen dem IPv6-Internet und meinem IPv6-Router (also dem Linux-PC) mit Hilfe von SixXS (sprich: Six Access) ein Tunnel durch das IPv4-Internet gebohrt. Lokal werden IPv6-Adressen über radvd verteilt.

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Fritz!Box 7390 wird ausgeliefert

Eine reisserische Überschrift, ich weiß. Aber seit heute kann man die Fritz!Box 7390 tatsächlich bestellen, wie erwartet jedoch vorerst nur über den Internetprovider 1&1 im Tarif „1&1 DSL HomeNet 50000“ (bei den Surf&Home-VDSL-Tarifen gibt es dagegen eine als Fritz!Box 7570 bezeichnete Speedport 920V, welches widerum eine mit VDSL-Chip versehene Fritz!Box 7270 ist), als normale Retail-Variante wird sie dann, wie ich vermute, ab Oktober im Handel erhältlich sein.

AVM Fritz!Box 7390 als 1&1 HomeServer 50000
Die neue FRITZ!Box 7390 ermöglicht erstmals WLAN N-Verbindungen gleichzeitig im 2,4 GHz- und im 5 GHz-Band. Besonders in Bereichen mit vielen überlappenden Funknetzen erweist sich das 5 GHz-Band als vorteilhaft.

Mit der Kombination von VDSL und ADSL lässt sich die FRITZ!Box 7390 an jedem DSL-Breitbandzugang einsetzen. Erstmals wird auch serienmäßig IPv6 unterstützt (für die 7270 gibt es übrigens eine entsprechende Labor-Version, diese Funktionalität dürfte daher wohl bald auch offiziell für den Vorgänger der neuen Box verfügbar sein), außerdem wird intern erstmals mit Gigabit-Ethernet verbunden statt der bisherigen 100 MBit/s-Ports.

Foto: 1&1

Neu: AVM Fritz!Box Fon WLAN 7390 jetzt bei Amazon bestellen!

So sieht VDSL50 aus

Heute wurde mir von der Telekom endlich VDSL 50/10 als Double-Play-Angebot geschaltet, d. h. nur Telefon und Internet, nicht aber das (für mich überflüssige) Entertain-Paket. Und so kann das aussehen:

5 Downloads a 8,8 Mit/s

Wie man sehen kann, laufen fünf Downloads parallel mit jeweils 1,1 MB/s, d. h. 8,8 MBit/s, zusammen sind das somit 44 MBit/s. Mehr wäre auch noch drin, der Server, von dem der Download erfolgt, ist aber pro Download auf diese Rate beschränkt (d. h. auch ein einzelner Download liefert nicht mehr als die obigen 1,1 MB/s). Dass auch noch Luft nach oben ist, zeigt die Verbindungsanzeige im Router:

51388/10044 KBit/s

Man sieht hier dass das Limit erst bei 51.388 kBit/s, also etwa 6,4 MB/s liegt. Wobei mir persönlich diese hohe Rate nicht notwendig erscheint, für meine Anwendungszwecke war der Upstream von 10000 kBit/s, also etwa 1,2 MB/s viel wichtiger, da ich häufiger große Daten in Richtung Internet schieben muss.

Jetzt fehlt nur noch die FRITZ!Box 7390, die aber vermutlich spätestens im September lieferbar sein dürfte, soll dann doch auch beim AVM-Großkunden 1&1 VDSL verfügbar sein. Dann kann ich die gemietete Speedport wieder an die Telekom zurückgeben.

Übrigens: Ich zahle bei der Telekom jetzt keinen einzigen Cent mehr als für den bisherigen ADSL2+-Anschluss mit 16000/1000 kBit/s.