Ausfall aller Dienste am 24./25. Januar 2018

Wegen eines Serverumzugs durch den Betreiber des Rechenzentrums werden sämtliche Online-Dienste der proWeser UG (haftungsbeschränkt) vom 24. Januar 2018 ca. 22:20 Uhr bis voraussichtlich 25. Januar 2018 ca. 06:30 Uhr nicht zur Verfügung stehen.

Davon betroffen sind sowohl die verschiedenen Webpräsenzen wie www.proweser.de, www.pothe.de und www.pothe.com, als auch die E-Mail-Server sowie die Bildersuche in den Programmen. Weiterhin sind in diesem Zeitraum keine Online-Freischaltungen gekaufter Software möglich.

Wir bitten um Verständnis. Danke!

Tempoprobleme bei KabelBW und UPC (Österreich)

Wie ich erfahren habe, gibt es seit einiger Zeit bei den Providern KabelBW und UPC in den Abendstunden starke Einschränkungen in der Verbindungsgeschwindigkeit zu Servern, die bei Hetzner liegen. Damit ist auch diese Webpräsenz betroffen.

Dieses Problem ist von Ihren Providern verursacht, da die vorhandenen Leitungen überlastet sind, Ihr Provider es aber ablehnt, weitere Leitungen zu schalten bzw. vorhandene zu vergrößern. Um dieses Problem abzustellen, eröffnen Sie bitte eine Störungsmeldung bei Ihrem Provider, vielen Dank!

Hintergrund: Der Traffic von Hetzner zu LGI (UPC/KabelBW) läuft nahezu ausschließlich über den Provider NTT, dort sind die Leitungen zu schmal. Ein von Hetzner an LGI/UPC/KabelBW angebotenes direktes Peering wurde von LGI/UPC/KabelBW bislang mehrfach abgelehnt.

Ab sofort: IPv6 bei Hetzner

Ab sofort bietet Hetzner seinen Rootserverkunden kostenfreies IPv6, welches nativ am Server anliegt, an. Jeder Server erhält dazu ein /64-Netz. Die Bestellung kann momentan ausschließlich per Supportanfrage über den Robot erfolgen, die Rückwärtsauflösung im DNS sowie Servermonitoring und Trafficauswertung funktionieren noch nicht.

Leider gibt es IPv6 nur in den Rechenzentren RZ 6, RZ 7, RZ 10, RZ 11 und RZ 12 – mein Server steht aber im RZ 5 – und die RZ 3/4/5/9 werden erst bis Ende Oktober umgezogen und können dann erst natives IPv6 erhalten. Schade. Also vorerst weiter nur als Tunnel.

IPv6 bei Hetzner ab April

Juhu! Ab April beginnt bei Hetzner das Zeitalter nativen IPv6-Zugangs. Anfangs wohl etwas eingeschränkt, aber immerhin. Dieses gab der Geschäftsführer heute im Kundenforum auf Nachfrage bekannt:

Wir werden im laufe des April die ersten (Software) Komponenten für IPv6 in Betrieb nehmen, und dann Schritt für Schritt weitere Umstellungen vornehmen. Wir arbeiten nach wie vor fleisig daran.

Eine schöne Nachricht. Und für Skeptiker: Die Hardware (Router usw.) wurde bereits auf IPv6-fähige Komponenten umgerüstet, sofern sie nicht bereits in neueren Bereichen von vornherein IPv6-fähig war.

IPv6 only: (Noch k)eine schöne neue Welt

Im Februar 2008 hatte die NANOG während einer IPv6-Konferenz in einem Selbstversuch ausprobiert, wie das Internet aussieht, wenn man sich nur per IPv6 im Netz bewegt, ohne dass das „herkömmliche“ IPv4 zur Verfügung steht. Das Ergebnis war damals ernüchternd.

Heute, eineinhalb Jahre später, wollte ich es selbst wissen: Was erreicht man, wenn man ausschließlich per IPv6 im Netz surft, ohne IPv4 zur Verfügung zu haben? Interessant schon deshalb, weil ich meine eigenen Webseiten als auch zwei weitere Präsenzen, die bei mir auf dem Server liegen, mit IPv6-Adressen versorgt habe, mein Nameserver eine IPv6 erhalten hat und eigentlich inzwischen auch ein GLUE-Record für pothe.de bestehen sollte (wobei ich nicht weiß, wie man das überprüfen kann, die DeNIC schweigt sich dazu leider aus).

Der Testaufbau: Ein unter Ubuntu 9.04 laufender Linux-Rechner wurde zum IPv6-Router umgewandelt, ein Testsystem mit Windows Vista 32 Ultimate wurde eingerichtet, welchem die IPv4-Schicht entzogen wurde, sodass jede weitere Kommunikation ausschließlich noch per IPv6 erfolgen kann. Da die T-Home derzeit noch keinen nativen IPv6-Zugang zum Internet anbietet, wurde zwischen dem IPv6-Internet und meinem IPv6-Router (also dem Linux-PC) mit Hilfe von SixXS (sprich: Six Access) ein Tunnel durch das IPv4-Internet gebohrt. Lokal werden IPv6-Adressen über radvd verteilt.

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Details zu den neuen Servern bei Hetzner

Vor ein paar Tagen berichtete ich, dass es ab heute eine neue Servergeneration bei Hetzner geben wird. Seit wenigen Stunden stehen nun weitere Details fest. Zukünftig gibt es nur noch 4 einzelne IP-Adressen, nicht mehr wie bislang ein /29-Subnetz, welches neben der Stamm-IP bis zu 8 weitere IP-Adressen ermöglichte. Zwar sind auch zukünftig weitere IP-Adressen bzw. Subnetze möglich, diese werden aber die Buchung des FlexiPack für weitere 15,- €/Monat voraussetzen.

Die neuen Server stehen allesamt im neuen, heute eröffneten, Rechenzentrum RZ10 in Falkenstein (Thüringen), welches auch natives IPv6 bietet – leider sind IPv6-Adressen derzeit aber noch nicht bestellbar, da die Kundenoberfläche „Hetzner Robot“ damit noch nicht klar kommt. Ein Zeitplan für die Bestellbarkeit dieses nativen IPv6 gibt es nach Aussagen vom Chef Martin Hetzner leider noch nicht, lediglich die Entscheidung, dass es später für jeden im RZ10 stehenden Server auf Wunsch ein IPv6-Subnetz kostenfrei geben soll.

Insgesamt gibt es also viele Verbesserungen, selbst der kleinste Server EQ4 für 49,- € ist deutlich leistungsfähiger als der größte alte Server DS8000 für 99,-€. Aber in einigen Details, wie den IP-Adressen, gibt es auch Einschränkungen, sodass es nicht für jeden Vorteilhaft ist, seinen alten Server durch einen neuen zu ersetzen.

Natives IPv6 bei Hetzner

Ich schrieb ja schon vorgestern bei der Vorstellung der neuen Hetzner-Server, dass über mögliche Optionen derzeit noch nichts bekannt ist. Auch spekulierte ich über IPv6.

Heute las ich im internen Kundenforum einen interessanten Artikel vom Chef persönlich, den er am 02. November 2008 verfasste:

„Wir werden versuchen, die Infrastruktur fuer unser neues RZ IPV6 fähig aufzubauen. Danach gibt es noch eine Menge Änderungen an diversen administrativen Systemen, und irgenwann wird jeder Root Server eine IPV6 Adresse dort bekommen. Ergo – wir arbeiten Schritt für Schritt daran, aber es wird noch eine ganze Weile dauern.“

Und nun sind wir gespannt auf Pfingstmontag!

Auch derzeit ist IPv6 auf Anfrage schon bei Hetzner verfügbar. Mit einem Preis von 29,- € monatlich aber vollkommen indiskutabel, wie (nicht nur) ich finde. Und mir ist bislang auch noch keine einzige Website untergekommen, welche über das Hetzner-eigene IPv6-Subnetz 2a01:4f8::/32 erreichbar wäre…