Stromausfall

Heute konnten Serveradministratoren mal wieder lernen, dass auch die beste Absicherung in der Stromversorgung mit USV und Dieselgeneratoren nichts nutzt, wenn ein technisches Problem hinter oder in den Sicherungseinrichtungen auftritt. Jedenfalls ist heute um 11:16 Uhr auf einmal der Strom weg gewesen im Rechenzentrum bei Hetzner, und neben 11.999 anderen in den Rechenzentren 3, 4, 5 und 9 war auch dieser Server hier betroffen.

Berichten im internen Kundenforum von Hetzner nach, gehöre ich noch zu den relativen Glückspilzen, war dieser Server doch schon um 11:32 Uhr wieder vollständig verfügbar – andere Server laufen auch derzeit (22:25 Uhr) noch nicht wieder. Ich bin jedenfalls gespannt, was Hetzner als Ursache des Ausfalls noch bekannt geben wird.

Wie man Webseiten besser nicht schreibt

Ich brauche neue Briefmarken. Da die Deutsche Post seit geraumer Zeit die Internetmarke anbietet und dieses ein recht bequemer Service ist, will ich sie dort bestellen und direkt auf meine Adressträger drucken.

Leider ist das System heute etwas langsam, man könnte sogar sagen, zum einschlafen. Da aber ein Klick auf „Jetzt starten und Internetmarken drucken“ ein neues Fenster öffnet, kann man mit dem ursprünglichen Fenster weiterarbeiten, oder? Denkste! Diejenigen, die das Angebot Internetmarke bei oder für die Post geschrieben haben, haben die dämliche Funktion eingebaut, dass beim Verlassen der Webseite im alten Hauptfenster auch das soeben geöffnete Prozessfenster mit geschlossen wird – in meinem Fall mitten im Bezahlvorgang.

Deutsche Post: Setzen, Sechs! Das darf nicht passieren, da müsst ihr nochmal ran.

Deutsche Post | Internetmarke.

F-Secure läuft Amok

Da hat das jüngste Signaturenupdate wohl danebengehauen. Das komplette O&O Defrag-Paket (Version 8.5) wird von F-Secure heute als vom Trojaner „Packed.Win32.Krap“ bzw. „Packed.Win32.Krap.b“ befallen angezeigt. Und das ist ziemlich nervig, handelt es sich doch um ein im Hintergrund laufendes Systemprogramm. Ich hoffe, die Jungs und Mädels von F-Secure bekommen das bald wieder hin.

Mehr als knapp

Was passiert, wenn man der Aussage traut, dass etwas, was man in vier Stunden benötigt, innerhalb von 30 Minuten erledigt ist? Genau: Es dauert länger und ist nach den vier Stunden nicht fertig.

Genau das ist heute passiert: Um 20:15 Uhr lief das SSL-Zertifikat für www.pothe.de ab, und das bestellte neue Zertifikat war noch nicht da. Wer zwischen 20:15 Uhr und 20:22 Uhr (als das neue Zertifikat eingespielt war) diese Webseite SSL-verschlüsselt aufgerufen hatte (z. B. im Online-Shop oder über das Kontaktformular), erhielt „nette“ Fehlermeldungen vom Browser:

Abgelaufenes Zertifikat im Firefox 3
Abgelaufenes Zertifikat im Firefox 3
Abgelaufenes Zertifikat im Internet Explorer 7
Abgelaufenes Zertifikat im Internet Explorer 7

Nicht sehr nett.

Die Telekom Odyssee – Drama in 5 Akten

Die Zeit vergeht schnell. Anders als im Artikel „Endlich wieder online“ angekündigt, hatte ich es nicht geschafft, schon am folgenden Wochenende weiter über meinen Wechsel in ein Call & Surf Comfort Plus-Paket bei T-Home zu berichten. Jetzt hole ich dieses – endlich – gern nach.

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2008 – Odyssee bei der Telekom

Bereits im Januar fasste ich den Beschluss, meinen Internetzugang bei 1&1 aufgrund diverser Schoten seitens des Anbieters (die ich nicht alle hier im Blog veröffentlicht habe) zu kündigen und zur Telekom, also T-Home, wie sie sich momentan nennt, zurückzuwechseln. Der Kündigungstermin war der 28.09.2008, der mir so auch von 1&1 bestätigt wurde, und tatsächlich kam ich an eben diesem Sonntag, dem 28.09.2008 nicht mehr ins Internet.

Gemäß der vorliegenden Bestätigung der Telekom/T-Home sollte ich eine Wartezeit von 6 Tagen haben, bis mein neuer Tarif Call&Surf Comfort Plus mit DSL-16000 geschaltet sei. Selbst bei schlechtestmöglichster Auslegung dieses Zeitfensters, nämlich nur Montags bis Freitags zu zählen und dabei Feiertage (3. Oktober) auszulassen, hätte der neue Zugang also am 7.10. funktionieren müssen, nach wörtlicher Auslegung sogar schon spätestens am 3. Oktober. Um es vorwegzunehmen: Ich komme noch immer nicht ins Internet, ich habe nicht einmal die Zugangsdaten zugeschickt bekommen. Es kommt aber noch schlimmer.

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Liebe AOL- und Hotmail-Nutzer,…

ich möchte Euch nicht alle über einen Kamm scheren, und ich halte Verallgemeinerungen auch für sehr gefährlich, daher möchte ich diesen offenen Brief ausdrücklich nicht als Vorwurf an alle formulieren, zumal ich damit die Mehrheit der vernünftigen, „wissenden“ Anwender treffen würde, was ich definitiv nicht möchte. Aber es ist leider doch auffällig, dass sich gerade bei AOL und Hotmail sehr viele Anwender befinden, die das Medium „E-Mail“ nicht richtig verstanden haben.

Um ganz konkret zu werden: Ich biete u. a. für meine Kunden einen Newsletter an, der nur selten erscheint, aber z. B. über neue Programmversionen informiert. Jeder Kunde, der diesen Newsletter erhält, hat diesen bei mir angefordert – entweder während der Bestellung, oder weil er sich nachträglich dazu angemeldet hat und dieses nocheinmal explizit bestätigen muss (sogenanntes Confirmed-Opt-In bzw. Double-Opt-In).

Es ist durchaus auch verständlich, wenn man diesen Newsletter irgendwann einmal nicht mehr beziehen möchte. Doch dazu gibt es Mechanismen, auf die in jeder E-Mail wieder hingewiesen wird, genauso wie es jeden Monat eine automatische Erinnerungsnachricht gibt, die auf den Umstand der Austragungsmöglichkeit hinweist.

Der SPAM-Button in der E-Mail-Software bzw. Web-E-Mail-Oberfläche ist nicht für den Austrag aus dem Newsletter gedacht, der kommt automatisch jeden Monat wieder, wenn man sich nicht über den „normalen“ Weg aus dem Newsletter austrägt, da ich nicht weiß, wer diesen Spam-Button gedrückt hat (das wird mir z. B. von AOL nicht gemeldet, sondern nur die E-Mail zurückgeschickt, die als Spam klassifiziert wurde, allerdings ohne Adresse des Empfängers – wie sinnvoll). Im Gegenteil: Die Nutzung des Spam-Buttons ist kontraproduktiv, denn sie kann dazu führen, dass ich Euch nicht mehr helfen kann, weil ihr ja meine E-Mails als Spam klassifiziert habt und der Provider sich das merkt. Derzeit ist zwar noch alles im grünen Bereich, weil es nur wenige Leute sind, die nicht verstanden haben, wie das System E-Mail funktioniert; sollte derartiges aber Überhand nehmen, könnte es passieren, dass AOL/Hotmail gar keine E-Mails mehr von meinem Server annehmen, könnte also auf Geschäftsschädigung hinauslaufen. Und das möchte doch bestimmt keiner, oder?

Deshalb meine Bitte: Wer (m)einen Newsletter irgendwann mal bestellt hat, ihn aber nicht mehr erhalten möchte, möge sich bitte über den in jeder Ausgabe des Newsletters mindestens zweimal beschriebenen Weg austragen und eben nicht den SPAM-Button drücken. Danke!

Abschaffung des 1. April

Bin ich eigentlich der Einzige, der vom 1. April einfach nur genervt ist? Keine Zeitung, kein Fernsehsender, kein Internetforum und scheinbar auch kein Usenet-Teilnehmer schafft es, in Sachen „Aprilscherz“ sich zurückzuhalten.

Nur mal zur Info: „Aprilscherze“ sind nicht witzig!

Ich bin dafür, dass wir nächstes Jahr einen 32. März begehen oder meinetwegen nach dem 31. März direkt den 2. April folgen lassen und zum Ausgleich dafür zwischen den 30. April und 1. Mai noch den 31. April einführen. Oder so. Hauptsache, dieser blöde Mist mit den Ach-So-Lustigen „Aprilscherzen“ hört endlich auf.

Wer jetzt meint, ich ginge zum Lachen in den Keller, der irrt. Nur finde ich es absolut bescheiden, dass jeder meint, besonders lustig sein zu müssen. Früher[TM] gab es einen, vielleicht zwei Scherze an einem 1. April. Das war ja noch lustig. Aber allein heute bin ich schon auf so zirka dreihundertzweiundvierzig dieser Nicht-Witze gestoßen. Und sie werden auch immer bescheuerter und unglaubwürdiger, wie z. B. der des ZDF mit der Mitteilung, dass Franck Ribéry die deutsche Staatsbürgerschaft angenommen habe und bei der Euro 2008 nicht bei Raimond Domenech, sondern im Team Jogi Löws spielen würde….