Die Zukunft kommt mit Verspätung

Der Rundfunk wird digital, Digital gehört der Zukunft. Bis voraussichtlich 2010 sollen die alten „analogen“ Übertragungswege abgeschaltet werden, so sie überhaupt noch existieren. Gehören Sie zu denjenigen, die bereits digitalen Fernsehempfang haben, sei es durch das „Überallfernsehen“, welches seinen Namen nicht verdient, also das in einigen elitären Gebieten über Zimmerantenne empfangbare DVB-T, über Kabel (DVB-C), oder über Satellit (DVB-S bzw. DVB-S2)? Haben Sie noch dazu über den gleichen Weg den Zugang zu dem alten, analogen Fernsehen? Dann haben Sie vielleicht dieses Phänomen auch schon festgestellt:

Meine Eltern haben Ihren Kabelanschluss aufrüsten lassen, neben dem „alten“ analogen Kabel können sie über Decoder nun auch digital fernsehen. Stellt man nun zwei Fernseher nebeneinander, betreibt den einen über Analogempfang, den anderen über Digitaldecoder, fällt auf, dass – je nach eingeschaltetem Sender – das Digitalbild zwischen 2 und 10 Sekunden verzögert kommt.

Ganz klar, unbestritten, das digitale Fernsehen hat seine Vorteile: 16:9-Sendungen etwa werden auch als solche übertragen, d. h. es kommt am Fernseher das anamorphe Bild an, während im analogen Kabel solche Sendungen im 4:3-Letterbox übertragen werden, also mit schwarzen Balken oben und unten (auf 16:9-Fernsehern kann man das Bild zwar zoomen, die Qualität ist aber sichtbar geringer als bei echter 16:9-Ãœbertragung).

Aber es gibt eben auch Nachteile: Schaut man sich ein spannendes Fußballspiel an, z. B. bei der Euro2008 das Finale Deutschland gegen Frankreich, hört man schon die Jubelschreie des analogschauenden Nachbarn, bevor man 10 Sekunden später sich selbst über das 2:0 freuen kann. Und irgendwie ist man dann „nur dabei statt mittendrin“ (frei nach dem Jingle eines ehemaligen Sportsenders, der sich mittlerweile überwiegend auf „Call-In-Shows“ spezialisiert hat)…

Sau, Sau, Sau… Saublöd, und noch viel mehr

Ich hatte vor einiger Zeit ja mal geschworen, um den Saublöd-Markt einen großen Bogen zu machen, aber wenn man in einer Kleinstadt „weit ab vom Schuss“ mal schnell sich technische Produkte ansehen will, ohne erst 50 Kilometer bis nach Hannover fahren zu müssen, muss man schonmal eine Ausnahme machen. Man muss ja nicht zwangsläufig kaufen – aber diese Entscheidung kann einem auch sehr leicht fallen (dieser Meinung ist übrigens auch Nemesis).

Zur Vorgeschichte:

Ein neuer Fernseher als Zweitgerät soll angeschafft werden. Das ist soweit nicht schlimm, aber wenn man einige Eckpunkte beachtet, schmilzt das Angebot nämlich deutlich – angeblich gibt es für diese Geräte kaum einen Markt: Es soll ein 16:9-Gerät sein mit einer Bilddiagonalen zwischen 20 und maximal 23 Zoll. Die Größe ist nicht das Problem, aber das Format: Bei diesen kleinen Geräten herrscht unverständlicherweise immer noch das 4:3-Format vor (nur zur Erinnerung: Die öffentlich-rechtlichen Anstalten wollen bis Ende 2007 ihr Programm vollständig auf 16:9 umgestellt haben, sodass wohl nur noch wenige für das Fernsehen gedrehte Uraltfilme im „klassischen“ 4:3 daherkommen, wenn überhaupt). Als weiteres Erfordernis gilt, dass das Gerät HD-Ready sein muss, da ab nächstes Jahr „öffentliches“ HDTV eingeführt werden soll – Sat.1 HD und Pro7 HD gibt es mit einigen „echten“ HDTV-Sendungen sogar schon.

Abbildung SamsungDie Wahl fiel auf ein Gerät von Samsung mit 23″ TFT Bildschirm, den Samsung LE 23 R 71 B 23 Zoll / 58 cm 16:9 „HD-Ready“ LCD-Fernseher schwarz. Als einer der günstigsten Anbieter hat sich Amazon herausgestellt, der das Gerät für unter 490 EUR zzgl. 9,95 EUR Versand verkauft.

Zum einen möchte man sich solche Geräte auch gern selbst ansehen, zum anderen auch den lokalen Handel unterstützen. Und so war klar, dass man den Apparat vor Ort kauft, sofern verfügbar und nicht wesentlich teurer. Das Problem: Genau zwei Geschäfte sind mir ad Hoc eingefallen: Radio Schulz in Afferde und eben der Mediamarkt mit den saubilligen Mitarbeitern. Beim Afferdschen Elektrohändler sollte das Gerät schon 599 EUR kosten – also über 100 EUR mehr als beim Bücherhändler Amazon. Schon da fragte ich mich, was diesen Aufpreis rechtfertige. Beratung kann es nicht sein, denn die ist quasi nicht existent. Jede kleinste Frage wurde mit „oh, das weiß ich jetzt nicht“ quittiert.

Der Hammer aber kam, als ich genau diesen Fernsehapparat beim Mediamarkt fand: Die hatten den „saubilligen“ Mitnahmepreis von – Achtung, festhalten – 749 EUR (in Worten: Siebenhundertneunundvierzig Euro) für das Gerät, welches Amazon für weniger als 500 EUR inklusive Versand anbietet. Das sind rd. 250 EUR – mithin also 50% mehr! Aber für diesen Aufpreis gibt es beim Mediamarkt die dicke Staubschicht inklusive – denn das einzige Gerät, welches verfügbar ist, ist das Ausstellungsgerät, welches bestimmt schon seit November 2006 (damals kam dieses Gerät auf den Markt) kein Staubtuch mehr aus der Nähe gesehen hat…

Wer glaubt denen eigentlich noch ihre Sprüche von wegen „Saubillig“?

Forum zieht um

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BHW senkt Zinsen für Baudarlehen

Die BHW Bausparkasse senkt die Zinsen für Baugeld. Bei einer Zinsfestschreibung von 10 Jahren bietet BHW eine attraktive Kondition von nominal 4,10 Prozent (anf. effektiver Jahreszins 4,19 % Stand: 05.10.2006) p.a. für Bauherren, Käufer oder Umschulder. Das Angebot gilt für Darlehen ab 150.000 Euro. Auf Wunsch baut die BHW Bausparkasse in die Gesamtfinanzierung auch vorhandene Förderansprüche – wie zum Beispiel KfW-Mittel – ein. Ein parallel laufender Bausparvertrag, der nach der zehnjährigen Bindungsfrist ganz oder teilweise zuteilungsreif ist, räumt das spätere Zinsrisiko weitgehend aus.

Blog’in’Hameln – Ein Weblog aus Hameln, nicht nur für Hamelner

Hallo und herzlich willkommen.

Ja, noch ein Blog. Könnte man sagen. Muss man aber nicht. Oder doch? Nein!

In diesem Log möchte ich allerhand Merkwürdiges und Unverständliches zusammentragen, aber auch die Stadt Hameln, Computer-Themen und die Politik werden nicht zu kurz kommen. Ich bin selbst gespannt, ob dieses Log auf Gegenliebe aus der Community stößt.

Jedenfalls heiße ich alle herzlich willkommen im „Blogging in Hameln“ – Blog’in’Hameln.