Weshalb Amazon manchmal nervt

Bekanntlich bietet Amazon ein Partnernet an, mittels dem man selbst Werbung auf seiner Website schalten kann und im Gegenzug eine geringe Provision erhält, wenn nach einem Klick auf den beworbenen Artikel eine Bestellung ausgelöst wird.

Auch ich benutze gelegentlich mal im Rahmen dieses Blogs einen solchen Werbelink zu Amazon. In einem einzigen Artikel habe ich sogar mal eines der IFrames mit Bildchen gesetzt, nämlich das, was auch in diesem Artikel links dieses Textes zu sehen ist (vorausgesetzt, Du hast weder iFrames ausgeschaltet noch einen Werbeblocker eingesetzt). Dummerweise zeigt dieser kleine Werbelink einen völlig falschen Preis an: Zum Zeitpunkt des Schreibens dieses Artikels kostet die Fritz!Box 7390 nämlich bei Amazon nur 235,98 EUR und nicht die im Link ausgewiesenen 286 EUR. Mithin ein Preisunterschied von über 50 EUR.

Der Grund ist: Amazon bietet auch ein Verkäuferprogramm an. Und während Amazon keinen festen Liefertermin für diese Neuheit angibt, hat der Verkäufer „Olano“ angegeben, in zwei Wochen zum Preis von 286 EUR zu liefern. Und so kommt es, dass Amazon dadurch nervt, dass es in den Werbeanzeigen den viel zu hohen Preis von Olano ausgibt, statt seinen eigenen, deutlich niedrigeren.

Im Übrigen darf bezweifelt werden, dass Amazon später liefert als Olano. Daher empfehle ich, auf den Link zu klicken, auf der Amazon-Seite dann aber nicht zum Olano-Preis zu bestellen, sondern auf der rechten Seite das gleiche Produkt von Amazon.

Übrigens finde ich es auch als Käufer ziemlich nervig, wenn mir laufend Produkte von Drittanbietern angeboten werden. Und bis heute ist es nicht möglich, das Amazon-Portal so einzustellen, dass nur solche Artikel angezeigt werden, die auch von Amazon geliefert werden. Doof.