6 Tote und die Polizei macht Witze

Soeben auf der Webseite der Polizei Leipzig (Sachsen) gefunden:

6 Tote bei Unfall…

…Das ist die grausame Bilanz eines Unfalles am heutigen Morgen. Zu dem Unfall kam es, als die Fahrerin kurz nach 05.00 Uhr auf der Zubringerstraße S 38a mit ihrem Renault Clio von Liebertwolkwitz in Richtung Störmthal befuhr.
Was dann geschah, hatten Werbestrategen des französischen Automobilherstellers bei ihren Crashtests mit diversen Lebensmitteln sicherlich nicht im Sinn. Denn plötzlich tauchte auf der Straße eine größere Rotte Wildschweine auf. Dieser konnte die Clio-Fahrerin nicht mehr ausweichen, sodass es zum Unfall kam und sie dabei insgesamt sechs Wildschweine erfasste. Ein entgegenkommender Audi A4 eines 49-Jährigen schaffte es ebenfalls nicht rechtzeitig zum Stehen zu kommen und stieß gegen eines der bereits am Boden liegenden Wildschweine. Bei dem Unfall wurden zwei Bachen und vier Frischlinge „erlegt“.
Die Clio-Fahrerin wurde bei dem schweren Unfall ganz im Sinne des Fahrzeugherstellers glücklicherweise nur leicht verletzt. Allerdings waren beide Fahrzeuge nicht mehr fahrbereit und es entstand ein Sachschaden von insgesamt mehreren Tausend Euro.
So erlebte das dort befindliche historische „Südliche Schlachtfeld“ der Völkerschlacht bei Leipzig leider eine traurige Renaissance, wobei dieses Mal offenbar die Franzosen siegten.

Voll kopiert, bevor der Artikel wieder verschwindet…

IPv6 only: (Noch k)eine schöne neue Welt

Im Februar 2008 hatte die NANOG während einer IPv6-Konferenz in einem Selbstversuch ausprobiert, wie das Internet aussieht, wenn man sich nur per IPv6 im Netz bewegt, ohne dass das „herkömmliche“ IPv4 zur Verfügung steht. Das Ergebnis war damals ernüchternd.

Heute, eineinhalb Jahre später, wollte ich es selbst wissen: Was erreicht man, wenn man ausschließlich per IPv6 im Netz surft, ohne IPv4 zur Verfügung zu haben? Interessant schon deshalb, weil ich meine eigenen Webseiten als auch zwei weitere Präsenzen, die bei mir auf dem Server liegen, mit IPv6-Adressen versorgt habe, mein Nameserver eine IPv6 erhalten hat und eigentlich inzwischen auch ein GLUE-Record für pothe.de bestehen sollte (wobei ich nicht weiß, wie man das überprüfen kann, die DeNIC schweigt sich dazu leider aus).

Der Testaufbau: Ein unter Ubuntu 9.04 laufender Linux-Rechner wurde zum IPv6-Router umgewandelt, ein Testsystem mit Windows Vista 32 Ultimate wurde eingerichtet, welchem die IPv4-Schicht entzogen wurde, sodass jede weitere Kommunikation ausschließlich noch per IPv6 erfolgen kann. Da die T-Home derzeit noch keinen nativen IPv6-Zugang zum Internet anbietet, wurde zwischen dem IPv6-Internet und meinem IPv6-Router (also dem Linux-PC) mit Hilfe von SixXS (sprich: Six Access) ein Tunnel durch das IPv4-Internet gebohrt. Lokal werden IPv6-Adressen über radvd verteilt.

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Fritz!Box 7390 wird ausgeliefert

Eine reisserische Überschrift, ich weiß. Aber seit heute kann man die Fritz!Box 7390 tatsächlich bestellen, wie erwartet jedoch vorerst nur über den Internetprovider 1&1 im Tarif „1&1 DSL HomeNet 50000“ (bei den Surf&Home-VDSL-Tarifen gibt es dagegen eine als Fritz!Box 7570 bezeichnete Speedport 920V, welches widerum eine mit VDSL-Chip versehene Fritz!Box 7270 ist), als normale Retail-Variante wird sie dann, wie ich vermute, ab Oktober im Handel erhältlich sein.

AVM Fritz!Box 7390 als 1&1 HomeServer 50000
Die neue FRITZ!Box 7390 ermöglicht erstmals WLAN N-Verbindungen gleichzeitig im 2,4 GHz- und im 5 GHz-Band. Besonders in Bereichen mit vielen überlappenden Funknetzen erweist sich das 5 GHz-Band als vorteilhaft.

Mit der Kombination von VDSL und ADSL lässt sich die FRITZ!Box 7390 an jedem DSL-Breitbandzugang einsetzen. Erstmals wird auch serienmäßig IPv6 unterstützt (für die 7270 gibt es übrigens eine entsprechende Labor-Version, diese Funktionalität dürfte daher wohl bald auch offiziell für den Vorgänger der neuen Box verfügbar sein), außerdem wird intern erstmals mit Gigabit-Ethernet verbunden statt der bisherigen 100 MBit/s-Ports.

Foto: 1&1

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