Details zu den neuen Servern bei Hetzner

Vor ein paar Tagen berichtete ich, dass es ab heute eine neue Servergeneration bei Hetzner geben wird. Seit wenigen Stunden stehen nun weitere Details fest. Zukünftig gibt es nur noch 4 einzelne IP-Adressen, nicht mehr wie bislang ein /29-Subnetz, welches neben der Stamm-IP bis zu 8 weitere IP-Adressen ermöglichte. Zwar sind auch zukünftig weitere IP-Adressen bzw. Subnetze möglich, diese werden aber die Buchung des FlexiPack für weitere 15,- €/Monat voraussetzen.

Die neuen Server stehen allesamt im neuen, heute eröffneten, Rechenzentrum RZ10 in Falkenstein (Thüringen), welches auch natives IPv6 bietet – leider sind IPv6-Adressen derzeit aber noch nicht bestellbar, da die Kundenoberfläche „Hetzner Robot“ damit noch nicht klar kommt. Ein Zeitplan für die Bestellbarkeit dieses nativen IPv6 gibt es nach Aussagen vom Chef Martin Hetzner leider noch nicht, lediglich die Entscheidung, dass es später für jeden im RZ10 stehenden Server auf Wunsch ein IPv6-Subnetz kostenfrei geben soll.

Insgesamt gibt es also viele Verbesserungen, selbst der kleinste Server EQ4 für 49,- € ist deutlich leistungsfähiger als der größte alte Server DS8000 für 99,-€. Aber in einigen Details, wie den IP-Adressen, gibt es auch Einschränkungen, sodass es nicht für jeden Vorteilhaft ist, seinen alten Server durch einen neuen zu ersetzen.