Endlich wieder online

Endlich bin ich wieder über DSL online. Es könnte jetzt, mit zwei Wochen Verzögerung, das Happy-End sein – wenn denn jetzt alles glatt wäre. Zum einen sind meine jetzigen Zugangsdaten nur vorübergehend gültig (Notfallfreischaltung der Telekom), zum anderen habe ich noch nicht die volle, bestellte Geschwindigkeit, sondern nur DSL-6000. Aber immer noch besser, als auf e-plus-UMTS mit seinen 384 kBit/s angewiesen zu sein.

Das heutige Drama in fünf Akten werde ich im Laufe des Wochenendes niederschreiben und hier veröffentlichen.

Post von T-Home

Haute kam ein Brief von der Telekom, aka T-Home. Inhalt: Wichtige Dokumente. Inhalt dieser wichtigen Dokumente: Ein Lieferschein über einen T-DSL-Splitter für VDSL. Und dahinter klebte das:

DSL Splitter für Ihren VDSL oder ADSL-Anschluss

Die Frage ist natürlich, wozu ich einen neuen Splitter erhalten habe. Schließlich bin ich seit über 10 Jahren DSL-Kunde (seit zwei Jahren sogar ADSL2+) und habe vor ca. einem Jahr nach einem Defekt einen neuen Splitter installiert. Der zugegebenermaßen nicht für VDSL, sondern „nur“ für ADSL und ADSL2+ geeignet ist. Aber VDSL habe ich ja auch gar nicht bestellt. Trotzdem soll laut beiliegender „Kundeninformation“ der „neue“ ADSL2+-Zugang nicht mit meinem bisherigen Splitter funktionieren. Nun ja, habe ich eben einen in Reserve, für den Fall der Fälle, auch nicht schlecht. Nabenbei: Das Anschlusskabel ist kürzer geworden. Beim bisher eingesetzten Splitter misst es noch 1,5 m, beim neuen nur noch 20 cm.

Zugangsdaten habe ich übrigens noch immer nicht, aber bis Freitag gibt es ja noch zwei Postzustellungen.

2008 – Odyssee bei der Telekom

Bereits im Januar fasste ich den Beschluss, meinen Internetzugang bei 1&1 aufgrund diverser Schoten seitens des Anbieters (die ich nicht alle hier im Blog veröffentlicht habe) zu kündigen und zur Telekom, also T-Home, wie sie sich momentan nennt, zurückzuwechseln. Der Kündigungstermin war der 28.09.2008, der mir so auch von 1&1 bestätigt wurde, und tatsächlich kam ich an eben diesem Sonntag, dem 28.09.2008 nicht mehr ins Internet.

Gemäß der vorliegenden Bestätigung der Telekom/T-Home sollte ich eine Wartezeit von 6 Tagen haben, bis mein neuer Tarif Call&Surf Comfort Plus mit DSL-16000 geschaltet sei. Selbst bei schlechtestmöglichster Auslegung dieses Zeitfensters, nämlich nur Montags bis Freitags zu zählen und dabei Feiertage (3. Oktober) auszulassen, hätte der neue Zugang also am 7.10. funktionieren müssen, nach wörtlicher Auslegung sogar schon spätestens am 3. Oktober. Um es vorwegzunehmen: Ich komme noch immer nicht ins Internet, ich habe nicht einmal die Zugangsdaten zugeschickt bekommen. Es kommt aber noch schlimmer.

2008 – Odyssee bei der Telekom weiterlesen

Liebe AOL- und Hotmail-Nutzer,…

ich möchte Euch nicht alle über einen Kamm scheren, und ich halte Verallgemeinerungen auch für sehr gefährlich, daher möchte ich diesen offenen Brief ausdrücklich nicht als Vorwurf an alle formulieren, zumal ich damit die Mehrheit der vernünftigen, „wissenden“ Anwender treffen würde, was ich definitiv nicht möchte. Aber es ist leider doch auffällig, dass sich gerade bei AOL und Hotmail sehr viele Anwender befinden, die das Medium „E-Mail“ nicht richtig verstanden haben.

Um ganz konkret zu werden: Ich biete u. a. für meine Kunden einen Newsletter an, der nur selten erscheint, aber z. B. über neue Programmversionen informiert. Jeder Kunde, der diesen Newsletter erhält, hat diesen bei mir angefordert – entweder während der Bestellung, oder weil er sich nachträglich dazu angemeldet hat und dieses nocheinmal explizit bestätigen muss (sogenanntes Confirmed-Opt-In bzw. Double-Opt-In).

Es ist durchaus auch verständlich, wenn man diesen Newsletter irgendwann einmal nicht mehr beziehen möchte. Doch dazu gibt es Mechanismen, auf die in jeder E-Mail wieder hingewiesen wird, genauso wie es jeden Monat eine automatische Erinnerungsnachricht gibt, die auf den Umstand der Austragungsmöglichkeit hinweist.

Der SPAM-Button in der E-Mail-Software bzw. Web-E-Mail-Oberfläche ist nicht für den Austrag aus dem Newsletter gedacht, der kommt automatisch jeden Monat wieder, wenn man sich nicht über den „normalen“ Weg aus dem Newsletter austrägt, da ich nicht weiß, wer diesen Spam-Button gedrückt hat (das wird mir z. B. von AOL nicht gemeldet, sondern nur die E-Mail zurückgeschickt, die als Spam klassifiziert wurde, allerdings ohne Adresse des Empfängers – wie sinnvoll). Im Gegenteil: Die Nutzung des Spam-Buttons ist kontraproduktiv, denn sie kann dazu führen, dass ich Euch nicht mehr helfen kann, weil ihr ja meine E-Mails als Spam klassifiziert habt und der Provider sich das merkt. Derzeit ist zwar noch alles im grünen Bereich, weil es nur wenige Leute sind, die nicht verstanden haben, wie das System E-Mail funktioniert; sollte derartiges aber Überhand nehmen, könnte es passieren, dass AOL/Hotmail gar keine E-Mails mehr von meinem Server annehmen, könnte also auf Geschäftsschädigung hinauslaufen. Und das möchte doch bestimmt keiner, oder?

Deshalb meine Bitte: Wer (m)einen Newsletter irgendwann mal bestellt hat, ihn aber nicht mehr erhalten möchte, möge sich bitte über den in jeder Ausgabe des Newsletters mindestens zweimal beschriebenen Weg austragen und eben nicht den SPAM-Button drücken. Danke!