Murphy schlägt immer zu

Kennen Sie das? Man kann einen Neubau oder auch einen Umbau noch so gut planen – wenn man einzieht, merkt man, was man falsch gemacht hat.

In meinem Fall handelt es sich um einen Totalumbau der bestehenden Wohnung. Schon allein wegen der alten Elektrokabel, die überwiegend noch in Zweidrahttechnik ausgeführt waren (d. h. es gab keinen separaten Schutzleiter) war ein Komplettumbau geboten, aber auch andere Veränderungen sollten vorgenommen werden. Nun, die Elektrik ist neu, die ersten beiden Räume sind fertiggestellt und können bezogen werden. Und dann das: Kurzfristig entscheidet man sich aufgrund der Raumgeometrie, die Funktion der beiden fertigen Räume zu vertauschen: Der alte Arbeitsraum wird zum Schlafzimmer und vice versa. Gottseidank hat man vorher schon in jedem Raum Sat-, Telefon- und Netzwerkdosen angebracht, damit man jederzeit und überall diese Medien montieren kann, insofern stellte das jetzt kein Problem dar. Allerdings türmen sich jetzt hinter dem Bett die Stromsteckdosen für die (nicht dort befindlichen) Computer und Computerperipherie, während im neuen Arbeitsraum jetzt doch wieder Verteilerleisten herhalten müssen…

Eigentlich unnötig zu sagen ist, dass sich im neuen Arbeitsraum auch die alten Verbindungskabel als zu kurz herausgestellt haben und durch neue, längere ersetzt werden mussten. Murphys Gesetz schlägt halt immer zu. Und man ist auch noch selbst Schuld.