MediaMarkt – wohl doch blöd gelaufen

Wie bei Heise zu lesen ist, scheint die Gerechtigkeit doch zu siegen: Der MediaMarkt und sein ach so toller Anwalt Steinhöfel haben endlich einen – wenn auch nur kleinen – Riegel vorgeschoben bekommen. Es wird dabei die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung zietiert: >das Gericht [Landgericht München, A. Pothe] habe in sechs Verfahren Anträge von Media-Märkten auf einstweilige Verfügungen als „missbräuchlich und damit unzulässig“ zurückgewiesen. Das Gericht unterstütze die abgemahnten Online-Händler in ihrer Ansicht, die Tochter des Metro-Konzerns versuche sie mit Hilfe des Wettbewerbsrechtes zu schikanieren und Kosten aufzubürden. Beim Vorgehen der Media-Märkte dominiere das „Gebührenerzielungsinteresse“<

Zu meinem allergrößten Bedauern scheint es aber andere Gerichte zu geben, die keine geschäftliche Massenabmahnung zum Zweck der Gebührenerzielung erkennen wollen – schließlich sei (fast?) jeder MediaMarkt mit einer eigenen Gesellschaft ausgestattet.

Ich habe für mich jedenfalls beschlossen, um den MediaMarkt bis auf weiteres einen großen Bogen zu machen, da mir deren Machenschaften überhaupt nicht gefallen. Allerdings fällt mir das auch nicht sonderlich schwer, da ein Synonym für diese Kette ja sowieso TeuerMarkt ist – die Angebote, wo MediaMarkt auch nur halbwegs mit anderen regionalen wie überregionalen Anbietern mithalten kann, muss man mit der Lupe suchen. Meist aber gibt es die gewünschten Produkte woanders günstiger, teilweise sogar deutlich günstiger. Und entsprechend selten habe ich überhaupt einen solchen Laden besucht und noch seltener dort was gekauft (eigentlich nur dann, wenn ich etwas dringend brauchte und er das einzige Geschäft vor Ort war, der den Artikel vorrätig hatte).

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