Tschüss Roxio – Willkommen Nero!

Ich habe immer gern mit WinOnCD gearbeitet. Dieses Brennprogramm lag in der Version 3 meinem ersten CD-Brenner bei, einem Mitsumi mit DoubleSpeed (hach, waren das noch Zeiten). Später erwarb ich ein Upgrade auf die Version 5 Pro, für einen rein privat genutzten Rechner holte ich mir die Gratis-Version WinOnCD 6 PE.

Nun sollte auf einem neuen PC auch eine neue Brennsoftware zum Einsatz kommen. Da ich WinOnCD schon gewohnt war, entschied ich mich für eben dieses Programm in der neuen Version 9. Doch halt, was ist das? „Internetverbindung erforderlich für Softwareaktivierung“ ist auf der Verkaufverpackung zu lesen. Wie jetzt? Nun soll auch ein Brennprogramm schon Zwangsaktiviert werden? Ohne Möglichkeit, dieses auch noch zu machen, sollte der Hersteller mal seine Pforten schließen?

Nein danke. Da habe ich lieber 5 EUR mehr ausgegeben und NERO 7 Premium Reloaded erworben. Nicht nur, dass diese Software nicht aktiviert werden muss (also auch nach einer möglichen, wenn auch hoffentlich nie eintretenden Insolvenz des Herstellers noch funktioniert) nein, in diesem Programm fühlt man sich auch noch sofort heimisch. Ohne Eingewöhnungsschwierigkeiten habe ich mich sofort zurechtgefunden, und – anders als WinOnCD in den Version 5 und 6 – hat dieses Programm meine Vorlieben auch sofort abgespeichert und mir beim nächsten Brennvorgang als Standard vorgegeben. Kein Wunder also, dass in vielen Zeitschriften bei einem direkten Vergleich der beiden Konkurrenten meistens Nero als Sieger hervorgeht.
Vielleicht hätte Roxio allen Komfort, den Nero bietet, mit WinOnCD 9 auch geboten – dank des Aktivierungszwangs (frei nach dem Motto: Der Ehrliche ist der Dumme) kann ich es nicht testen, da der Wettbewerb mich nicht derart einschränkt. Andere Mütter haben eben auch schöne Töchter.