1&1 und das Versuchskaninchen namens Kunde – Teil 2

Schon am 12. Oktober schrieb ich einen Artikel darüber, dass 1&1 seine Kunden als Versuchskaninchen benutzt. Die letzten Tage lief es ja – Gott sei Dank – einwandfrei. Ich bekam immer IP-Adressen aus den Bereichen 89.13.x.x und 89.12.x.x, wo es nie Probleme gab.

Tja, und heute? 89.14.x.x – und nichts läuft. Macht 1&1 das, um mich zu ärgern, oder sind die Techniker in dem Haus einfach nur unfähig? Ich vermute letzteres, das Unternehmen ist scheinbar zu groß geworden und Qualitätsmanagement zu teuer. Anders lässt sich diese massive Häufung an Problemen nicht mehr erklären.
So langsam komme ich zu dem Punkt, dass ich diesen Provider nicht mehr empfehlen kann, denn sowas darf höchstens ein mal für wenige Stunden in zwei Jahren vorkommen, aber nicht derart häufig, wie es 1&1 derzeit macht.

Update 01.11.: DNS läuft heute auch mit einer 89.14.x.x-IP, aber haufenweise Packetloss, womit das Internet praktisch unbenutzbar ist. Und der Newsserver meint auch abwechslungshalber mal wieder, mir als Kunden keine Gruppen anbieten zu müssen. Das kennen wir doch alles schon! Nun ja, mit der „Zwangsvorwahl“ für den Telekom-Backbone läuft es noch. Dafür gibt es da halt die regelmäßigen, providerseitigen Trennungen, allein heute hatte ich schon 30 Verbindungsabbrüche 🙁

4 thoughts on “1&1 und das Versuchskaninchen namens Kunde – Teil 2”

  1. @AR: Da kann ich nicht uneingeschränkt zustimmen. Über den 1&1/Telefonica/Mediaways-Backbone ist die Verbindung immerhin stabil. Das kann die Telekom leider nicht bieten: Dort gibt es regelmäßig Verbindungsabbrüche, und zwar am selben DSL-Anschluss.
    Und dass Freenet nicht das Gelbe vom Ei ist, weißt du selbst…

  2. Na, ich würde sagen, das kommt davon, wenn man immer die billigen DSL-Anbieter nimmt!
    So wie mit Freenet läuft’s halt auch mit 1&1.
    Bei Freenet ist der Service scheiße, aber die Leitung funktioniert.
    Bei 1&1 ist der Service scheinbar etwas besser, aber die Technik/-er unfähig – nur bei der Telekom, wo es immer ordentlich klappt, will keiner mehr bleiben!
    Davor müssen hier tausende Mitarbeiter auf die Straße…

  3. Ich muss euch korrigieren.

    1&1 verwendet den Telekom Backbone und nicht den MediaWays Backbone wie hier erwähnt. Genauso wie fast alle anderen DSL Reseller, mit Ausnahme von Freenet, AOL und Telefonica.

    MediaWays wurde von Bertelmann ans Joint Venture gegründet und dann komplett übernommen. 2001 hat dann Telefonica MediaWays komplett gekauft.

    Dennoch bleibt, wer als „Provider“ 1&1, GMX, WEB.DE oder irgendeine Tochter von United Internet hat, benutzt letztendlich den Telekom Backbone und bei Leitungsproblemen ist zu 99% der Rose-Riese verantwortlich/schuld.

    Cheers, Haggy

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