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Andreas Pothe Blog


Archiv der Kategorie ‘Ärgerliches‘

Mehr als knapp

Mittwoch, den 3. Dezember 2008

Was passiert, wenn man der Aussage traut, dass etwas, was man in vier Stunden benötigt, innerhalb von 30 Minuten erledigt ist? Genau: Es dauert länger und ist nach den vier Stunden nicht fertig.

Genau das ist heute passiert: Um 20:15 Uhr lief das SSL-Zertifikat für www.pothe.de ab, und das bestellte neue Zertifikat war noch nicht da. Wer zwischen 20:15 Uhr und 20:22 Uhr (als das neue Zertifikat eingespielt war) diese Webseite SSL-verschlüsselt aufgerufen hatte (z. B. im Online-Shop oder über das Kontaktformular), erhielt “nette” Fehlermeldungen vom Browser:

Abgelaufenes Zertifikat im Firefox 3

Abgelaufenes Zertifikat im Firefox 3

Abgelaufenes Zertifikat im Internet Explorer 7

Abgelaufenes Zertifikat im Internet Explorer 7

Nicht sehr nett.

Nerv! Last Christmas

Sonntag, den 30. November 2008

Es ist wieder so weit. Es ist der 1. Advent. Und das Unheil bricht wieder über uns herein: Im Radio spielt Wham’s “Last Christmas” rauf und runter. Bin ich eigentlich der Einzige, den das ziemlich annervt? Wenn das so weiter geht, höre ich kein Radio mehr…

Ergänzung 11.12.: Ein sehr passender Cartoon von Ruthe

Die Telekom Odyssee – Drama in 5 Akten

Freitag, den 21. November 2008

Die Zeit vergeht schnell. Anders als im Artikel “Endlich wieder online” angekündigt, hatte ich es nicht geschafft, schon am folgenden Wochenende weiter über meinen Wechsel in ein Call & Surf Comfort Plus-Paket bei T-Home zu berichten. Jetzt hole ich dieses – endlich – gern nach.

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2008 – Odyssee bei der Telekom

Dienstag, den 14. Oktober 2008

Bereits im Januar fasste ich den Beschluss, meinen Internetzugang bei 1&1 aufgrund diverser Schoten seitens des Anbieters (die ich nicht alle hier im Blog veröffentlicht habe) zu kündigen und zur Telekom, also T-Home, wie sie sich momentan nennt, zurückzuwechseln. Der Kündigungstermin war der 28.09.2008, der mir so auch von 1&1 bestätigt wurde, und tatsächlich kam ich an eben diesem Sonntag, dem 28.09.2008 nicht mehr ins Internet.

Gemäß der vorliegenden Bestätigung der Telekom/T-Home sollte ich eine Wartezeit von 6 Tagen haben, bis mein neuer Tarif Call&Surf Comfort Plus mit DSL-16000 geschaltet sei. Selbst bei schlechtestmöglichster Auslegung dieses Zeitfensters, nämlich nur Montags bis Freitags zu zählen und dabei Feiertage (3. Oktober) auszulassen, hätte der neue Zugang also am 7.10. funktionieren müssen, nach wörtlicher Auslegung sogar schon spätestens am 3. Oktober. Um es vorwegzunehmen: Ich komme noch immer nicht ins Internet, ich habe nicht einmal die Zugangsdaten zugeschickt bekommen. Es kommt aber noch schlimmer.

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Liebe AOL- und Hotmail-Nutzer,…

Mittwoch, den 1. Oktober 2008

ich möchte Euch nicht alle über einen Kamm scheren, und ich halte Verallgemeinerungen auch für sehr gefährlich, daher möchte ich diesen offenen Brief ausdrücklich nicht als Vorwurf an alle formulieren, zumal ich damit die Mehrheit der vernünftigen, “wissenden” Anwender treffen würde, was ich definitiv nicht möchte. Aber es ist leider doch auffällig, dass sich gerade bei AOL und Hotmail sehr viele Anwender befinden, die das Medium “E-Mail” nicht richtig verstanden haben.

Um ganz konkret zu werden: Ich biete u. a. für meine Kunden einen Newsletter an, der nur selten erscheint, aber z. B. über neue Programmversionen informiert. Jeder Kunde, der diesen Newsletter erhält, hat diesen bei mir angefordert – entweder während der Bestellung, oder weil er sich nachträglich dazu angemeldet hat und dieses nocheinmal explizit bestätigen muss (sogenanntes Confirmed-Opt-In bzw. Double-Opt-In).

Es ist durchaus auch verständlich, wenn man diesen Newsletter irgendwann einmal nicht mehr beziehen möchte. Doch dazu gibt es Mechanismen, auf die in jeder E-Mail wieder hingewiesen wird, genauso wie es jeden Monat eine automatische Erinnerungsnachricht gibt, die auf den Umstand der Austragungsmöglichkeit hinweist.

Der SPAM-Button in der E-Mail-Software bzw. Web-E-Mail-Oberfläche ist nicht für den Austrag aus dem Newsletter gedacht, der kommt automatisch jeden Monat wieder, wenn man sich nicht über den “normalen” Weg aus dem Newsletter austrägt, da ich nicht weiß, wer diesen Spam-Button gedrückt hat (das wird mir z. B. von AOL nicht gemeldet, sondern nur die E-Mail zurückgeschickt, die als Spam klassifiziert wurde, allerdings ohne Adresse des Empfängers – wie sinnvoll). Im Gegenteil: Die Nutzung des Spam-Buttons ist kontraproduktiv, denn sie kann dazu führen, dass ich Euch nicht mehr helfen kann, weil ihr ja meine E-Mails als Spam klassifiziert habt und der Provider sich das merkt. Derzeit ist zwar noch alles im grünen Bereich, weil es nur wenige Leute sind, die nicht verstanden haben, wie das System E-Mail funktioniert; sollte derartiges aber Überhand nehmen, könnte es passieren, dass AOL/Hotmail gar keine E-Mails mehr von meinem Server annehmen, könnte also auf Geschäftsschädigung hinauslaufen. Und das möchte doch bestimmt keiner, oder?

Deshalb meine Bitte: Wer (m)einen Newsletter irgendwann mal bestellt hat, ihn aber nicht mehr erhalten möchte, möge sich bitte über den in jeder Ausgabe des Newsletters mindestens zweimal beschriebenen Weg austragen und eben nicht den SPAM-Button drücken. Danke!

Ohne Kommentar

Montag, den 28. April 2008

Nicht gelesen: Bitte um Bestaetigung meiner Kuendigung

Von: XY [XY@1und1.de]

Your message

To: support@1und1.de

Subject: Bitte um Bestaetigung meiner Kuendigung

Sent: Thu, 17 Apr 2008 17:20:24 +0200

was deleted without being read on Mon, 28 Apr 2008 11:49:50 +0200

Abschaffung des 1. April

Dienstag, den 1. April 2008

Bin ich eigentlich der Einzige, der vom 1. April einfach nur genervt ist? Keine Zeitung, kein Fernsehsender, kein Internetforum und scheinbar auch kein Usenet-Teilnehmer schafft es, in Sachen “Aprilscherz” sich zurückzuhalten.

Nur mal zur Info: “Aprilscherze” sind nicht witzig!

Ich bin dafür, dass wir nächstes Jahr einen 32. März begehen oder meinetwegen nach dem 31. März direkt den 2. April folgen lassen und zum Ausgleich dafür zwischen den 30. April und 1. Mai noch den 31. April einführen. Oder so. Hauptsache, dieser blöde Mist mit den Ach-So-Lustigen “Aprilscherzen” hört endlich auf.

Wer jetzt meint, ich ginge zum Lachen in den Keller, der irrt. Nur finde ich es absolut bescheiden, dass jeder meint, besonders lustig sein zu müssen. Früher[TM] gab es einen, vielleicht zwei Scherze an einem 1. April. Das war ja noch lustig. Aber allein heute bin ich schon auf so zirka dreihundertzweiundvierzig dieser Nicht-Witze gestoßen. Und sie werden auch immer bescheuerter und unglaubwürdiger, wie z. B. der des ZDF mit der Mitteilung, dass Franck Ribéry die deutsche Staatsbürgerschaft angenommen habe und bei der Euro 2008 nicht bei Raimond Domenech, sondern im Team Jogi Löws spielen würde….

An das Finanzamt Hameln

Freitag, den 23. November 2007

Sehr geehrte Finanzbeamtin, sehr geehrter Finanzbeamter,

Sie haben es versäumt, die hier nicht aufgeführten fälligen Beträge von meinem Konto einzuziehen.

Bitte ziehen Sie innerhalb einer Woche
- die rückständigen Steuern bzw. Abgaben,
- nicht aber die in Ihrer Mahnung ausgewiesenen Säumniszuschläge und
- auch nicht die durch den Beginn eines weiteren Säumnismonats verwirkten Säumniszuschläge
von meinem, Ihnen bekannten Konto ein.

Bei Nichtbeachtung dieser Mahnung ist der Steuerzahler gezwungen einen Rechtsanwalt zur Wahrung seiner Interessen einzuschalten. Dadurch entstehen Ihnen Unannehmlichkeiten und weitere Kosten.

Zum Einzug der rückständigen Beträge, beachten Sie bitte die Einzugsermächtigung, die ich Ihnen zusammen mit der Steuererklärung eingereicht habe!

Falls Sie den angeforderten Betrag inzwischen eingezogen haben, teilen Sie mir dies bitte auf der Rückseite dieses Blogs mit.
Bitte wenden Sie sich an Ihren zuständigen Steuerzahler, wenn Sie Fragen zu dieser Mahnung haben.

Hochachtungsvoll
Ihr Steuerzahler

Anmerkung: Liebes Finanzamt, ich finde es sehr schön, wenn du Auszubildende und Praktikanten beschäftigst. Noch schöner fände ich es, wenn die Auszubildenden und Praktikanten auch von erfahrenen Kräften kontrolliert würden. Es ist unschön, wenn der Steuerzahler deine Fehler ausbaden muss. Und das in diesem Fall bei mir schon zum zweiten Mal in diesem Jahr.

P.S.: Liebes Finanzamt, ich hoffe, dass ich es geschafft habe, in diesem Blogbeitrag die gleichen Rechtschreib- und Grammatikfehler einzubauen, die auch in deiner unberechtigten Mahnung vorhanden sind. Sollte der ein oder andere Fehler fehlen, bitte ich um Entschuldigung!

Jetzt bitte wenden – Teil 2

Montag, den 22. Oktober 2007

Ich fahre nach Porta Westfalica zu Porta Möbel. Da ich nicht weiß, wo das ist, lasse ich mich mit dem Navi lotsen.

Kurz vor Ende der B83 (diese mündet in Bückeburg in die B65) kommt die Anweisung: “In 300 Meter die Straße rechts Richtung Hannover verlassen.” Etwas verwundert, weil ich Porta Westfalica hinter Minden verortet hätte, folge ich – leicht widerwillig – meinem Navi.

Kaum bin ich abgebogen, kommt die Meldung: “Jetzt bitte wenden!”. Danke auch Navi! – Auf offener Strecke hier zu wenden wäre Selbstmord – die nächste Möglichkeit gab es nach ca. 5 km…

Übrigens ist die Anfahrt von Hameln genial einfach: Auf die B83 Richtung Bückeburg fahren und dann immer gerade aus (die B83 geht in die B65 über, die wiederum auf eine kommunale Straße übergeht und an einem Kreisverkehr in Porta Westfalica endet. Dort fährt man “geradeaus” (zweite Abfahrt) und steht vor dem Eingang von Porta Möbel.

Kleiner Fehler im Blog-System…

Freitag, den 28. September 2007

Nach einem Update einer Standardsoftware (hier: WordPress als genutztes Framework für diesen Blog) sollte man unbedingt alle Funktionen testen. Diese Lehre habe ich gezogen.

Zwecks des Schutzes vor Spam (bzw. zur Erschwerung desselben) habe ich vor einiger Zeit ein sogenanntes CAPTCHA installiert gehabt, welches auch hervorragend seinen Dienst tat (d. h. ein Kommentar wurde nur dann angenommen, wenn man den in einem Bild dargestellten Text korrekt in ein dafür bereitgestelltes Feld eingab). Bis zum letzten Update von WordPress… Es wurden einige Dateien durch das Update geändert, das CAPTCHA wurde nicht mehr angezeigt (genausowenig wie das zugehörige Eingabefeld), und jeder, der einen Kommentar abgeben wollte, erhielt nur noch die Nachricht: “Falsches SPAM-Wort.”, denn die Überprüfung, ob die (nicht vorhandene) Eingabe mit dem (nicht vorhandenen) CAPTCHA-Bild übereinstimmt, wurde trotzdem durchgeführt :-( . Daher habe ich jetzt erst einmal das CAPTCHA deaktiviert und lösche eingehenden Spam vorübergehend erstmal wieder manuell, bis es wieder ausreichend Zeit habe, die Funktionalität wieder einzubauen.

Vielen Dank übrigens an Andreas R., der mich auf das Problem hinwies. Für das Problem bitte ich um Entschuldigung!