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Andreas Pothe Blog


Archiv der Kategorie ‘Ärgerliches‘

Die Entdeckung der Langsamkeit

Sonntag, den 30. Mai 2010

Der Staat zwingt uns Steuerbürger, sofern ein Gewerbebetrieb besteht, zur elektronischen Abgabe diverserster Steuererklärungen. Dazu gibt es die “Elster”-Software. Ein tolles Ding. Die Einreichung der Einkommensteuererklärung mit Elster dauert unter Windows 7 mal eben locker flockige 45 Minuten nur für die Datenübertragung!

Und auch das Update auf die neueste Programmversion braucht etwas länger als üblich. Nachfolgend ein Screenshot – man könnte meinen, der Rechner sei mit altem, analogem Modem angeschlossen – doch das ist falsch: Es handelt sich um einen VDSL-Anschluss mit 50 MBit/s, und gehört damit zu den schnellsten Internetanschlüssen in Deutschland, die auch für Privatpersonen und kleine Selbstständige erhältlich und bezahlbar ist.

Kachelmann und die Schuldvermutung der Presse

Dienstag, den 23. März 2010

Wie wir weit und breit der Presse entnehmen können, wurde der bekannte TV-Wettermann Jörg Kachelmann vorläufig fest- und schließlich in Untersuchungshaft genommen. Gegen ihn wird wegen des Verdachts der Vergewaltigung einer früheren Freundin ermittelt. Ein schwerer Vorwurf, und wir wissen nicht, was daran wahr oder falsch ist, doch sollten wir nicht vergessen, dass jemand vor dem Gesetz so lange unschuldig ist, bis ihm das Gegenteil bewiesen ist. Und das ist auch gut so, denn ein solcher Vorwurf wiegt schwer und kann ganze Leben zerstören.
Kachelmann wurde übrigens in die Untersuchungshaft verbracht, weil die gemutmaßte Straftat auf deutschem Staatsgebiet stattgefunden haben soll, er selbst aber seinen Wohnsitz nicht innerhalb der Bundesgrenzen hat, sondern in der Schweiz wohnt. Wäre dieses anders und bestünde auch keine Fluchtgefahr, wäre er, trotz der Ermittlungen, vermutlich ein freier Mann, der sich “nur” zur Verfügung halten müsste (was auch schon eine deutliche Einschränkung der Freiheit darstellt).
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Weshalb Amazon manchmal nervt

Donnerstag, den 4. Februar 2010

Bekanntlich bietet Amazon ein Partnernet an, mittels dem man selbst Werbung auf seiner Website schalten kann und im Gegenzug eine geringe Provision erhält, wenn nach einem Klick auf den beworbenen Artikel eine Bestellung ausgelöst wird.

Auch ich benutze gelegentlich mal im Rahmen dieses Blogs einen solchen Werbelink zu Amazon. In einem einzigen Artikel habe ich sogar mal eines der IFrames mit Bildchen gesetzt, nämlich das, was auch in diesem Artikel links dieses Textes zu sehen ist (vorausgesetzt, Du hast weder iFrames ausgeschaltet noch einen Werbeblocker eingesetzt). Dummerweise zeigt dieser kleine Werbelink einen völlig falschen Preis an: Zum Zeitpunkt des Schreibens dieses Artikels kostet die Fritz!Box 7390 nämlich bei Amazon nur 235,98 EUR und nicht die im Link ausgewiesenen 286 EUR. Mithin ein Preisunterschied von über 50 EUR.

Der Grund ist: Amazon bietet auch ein Verkäuferprogramm an. Und während Amazon keinen festen Liefertermin für diese Neuheit angibt, hat der Verkäufer “Olano” angegeben, in zwei Wochen zum Preis von 286 EUR zu liefern. Und so kommt es, dass Amazon dadurch nervt, dass es in den Werbeanzeigen den viel zu hohen Preis von Olano ausgibt, statt seinen eigenen, deutlich niedrigeren.

Im Übrigen darf bezweifelt werden, dass Amazon später liefert als Olano. Daher empfehle ich, auf den Link zu klicken, auf der Amazon-Seite dann aber nicht zum Olano-Preis zu bestellen, sondern auf der rechten Seite das gleiche Produkt von Amazon.

Übrigens finde ich es auch als Käufer ziemlich nervig, wenn mir laufend Produkte von Drittanbietern angeboten werden. Und bis heute ist es nicht möglich, das Amazon-Portal so einzustellen, dass nur solche Artikel angezeigt werden, die auch von Amazon geliefert werden. Doof.

Müllverpackung des Monats

Dienstag, den 27. Oktober 2009

Nachdem vor ein paar Tagen meine Lieferung Nero 9 dann unerwarteterweise mit dem normalen Paketdienst und nicht mit der Sperrgutspedition gekommen ist, habe ich die Software heute ausgepackt und dabei festgestellt, dass es sich um eine Müllverpackung handelt:

Nero9 Reloaded - Verpackung und Produkt im Vergleich

Es hätten übrigens fast 8 (in Worten: Acht) DVD-Hüllen in die Verpackung gepasst. Eine war drin.

O-Ton VI (Nicht lustig)

Dienstag, den 23. Juni 2009

Zugegeben, die Überschrift ist falsch, da es keine direkte Wiedergabe der Ansprache von Peter Struck, SPD, ist, sondern Teil des Interviews mit Jörg Tauss, vormals SPD und jetzt PIRATEN, welches heute auf Deutschlandradio Kultur geführt wurde:

“Egal, wie viele Leute gegen dieses Gesetz eine Petition unterschrieben haben, egal was viele Sachverständige sagen, denkt daran, was die Medien berichten, wenn wir das Gesetz nicht durchkommen lassen.” Dieser Wiedergabe der Aussage von Peter Struck gegenüber den Mitgliedern der SPD-Bundestagsfraktion zufolge geht es Herrn Struck also nicht um die Bürger und auch nicht um den Sachverstand, sondern ausschließlich um die Medien.

Oh, alte Dame SPD, wie tief bist du nur gesunken…

Jede Wahrheit braucht einen Mutigen, der sie ausspricht

Montag, den 22. Juni 2009

Mitschnitt der Rede von Jörg Tauss, MdB (PIRATEN Deutschland, vormals SPD) – Bekämpfung der Kinderpornographie in Kommunikationsnetzen.

Transportschaden oder Retourenware vom T-Online-Shop?

Dienstag, den 17. Februar 2009

Ein neuer Fernseher sollte her, diesesmal von der etwas größeren Sorte. Die Wahl fiel auf den Samsung LE 40-A759R, ein 40 Zoll LCD-TV mit 100 Hz-Technik und einigem anderen Schnickschnack.

Samsung LE40-A759R

Samsung LE40-A759R

Bestellt hatte ich ihn am Freitag, 13.02. beim T-Online-Shop, am heutigen 17.02. wurde er per Deutsche Post Express geliefert. Äußerlich ist die Verpackung unversehrt, was mich dann aber schockierte, war der Anblick, der mich erwartete, als ich das Paket öffnete: Die “oberen” beiden Styropor-Halterungen waren nicht an ihrem Platz, sondern in zig Einzelteile zerstreut irgendwo in der Packung. Schließlich hob ich den Apparat aus der Verpackung, meine schlimmsten Befürchtungen haben sich bewahrheitet: Das Gerät ist mechanisch kaputt, teilweise ist der Rahmen aus dem Gerät gehebelt, ganze Teile sind abgebrochen und auf meinem Fußboden ergoss sich ein Strom von kleinen, schwarzen Bruchstücken des Geräts.

Also rief ich beim T-Online-Shop an, schilderte die Sache. Natürlich behauptete die Dame, dass das wohl ein Transportschaden sein müsse, allerdings bin ich mir ziemlich sicher, dass die Dame lügt oder zumindest Unfug behauptet, denn die Verpackung ist äußerlich ziemlich einwandfrei (wenn man davon absieht, dass meine erste Reaktion die war, dass ich vermutete, dass sie schonmal geöffnet war; daher vermute ich, dass der Apparat bereits von einem anderen Kunden zurückgesandt, dabei aber nur unzureichend verpackt wurde. Beweisen kann ich es aber nicht. Meinem Wunsch nach Abholung widersprach sie, ich müsste das Gerät selbst zur Post bringen – warum eigentlich können andere Shops eine Abholung veranlassen? Es ist schließlich kein kleines Paket, welches man mal eben unter den Arm klemmen kann, sondern ein über 100 cm großes, nicht gerade leichtes Gerät, das selbst für viele Kleinwagen zu groß ist. Mal sehen, wie ich da handeln werde. Außerdem könne man nicht gleich ein Ersatzgerät senden, sondern erst, wenn das defekte Gerät dort wieder angekommen ist. Und überhaupt sei es momentan nicht auf Lager, könne also länger dauern. Ich für meinen Teil ziehe die Konsequenzen und werde mein Geld zurückzahlen lassen und den T-Online-Shop zukünftig meiden, auch wenn ich jetzt woanders teurer kaufen muss.

Ich werde Euch auf dem laufenden halten, was weiter passiert. Falls mir noch Fotos gelingen, werde ich diese schnellstmöglichst nachreichen.

Update 20:30 Uhr: Nachdem ich den Fernseher wieder verpackt habe und beiseite stellen wollte, wäre er mir samt Kartonboden beinahe unten herausgefallen. Ein Zusammenzählen von 1 und 1 ergibt, dass es sich unter Umständen doch um einen Transportschaden handeln könnte: Denn vielleicht ist genau das während des Transportes passiert, was auch die weißen Haltereifen rund um die Originalverpackung bei gleichzeitig optisch absolut heiler Verpackung erklären würde. Das wäre dann aber ein Armutszeugnis für den Transporteur (bei wem auch immer das passiert ist). Nichtsdestotrotz ist aufgrund des mangelhaften Verhaltens im Reklamationsfall der zur Deutschen Telekom AG gehörende T-Online-Shop für mich gestorben, lieber das Geld zurück und bei einem seriösen Anbieter wie Amazon neu bestellt.

Update 21:00 Uhr: Und noch ein Schaden: Die in der gleichen Sendung befindliche Dolby-Digital-Anlage ist ebenfalls defekt – bei einem Lautsprecher ist das Gelenk abgebrochen. Auch dieses befand sich so bereits in der Verpackung. Sakra, warum ziehe eigentlich immer ich das Unglück an?

Stromausfall

Donnerstag, den 29. Januar 2009

Heute konnten Serveradministratoren mal wieder lernen, dass auch die beste Absicherung in der Stromversorgung mit USV und Dieselgeneratoren nichts nutzt, wenn ein technisches Problem hinter oder in den Sicherungseinrichtungen auftritt. Jedenfalls ist heute um 11:16 Uhr auf einmal der Strom weg gewesen im Rechenzentrum bei Hetzner, und neben 11.999 anderen in den Rechenzentren 3, 4, 5 und 9 war auch dieser Server hier betroffen.

Berichten im internen Kundenforum von Hetzner nach, gehöre ich noch zu den relativen Glückspilzen, war dieser Server doch schon um 11:32 Uhr wieder vollständig verfügbar – andere Server laufen auch derzeit (22:25 Uhr) noch nicht wieder. Ich bin jedenfalls gespannt, was Hetzner als Ursache des Ausfalls noch bekannt geben wird.

Wie man Webseiten besser nicht schreibt

Donnerstag, den 1. Januar 2009

Ich brauche neue Briefmarken. Da die Deutsche Post seit geraumer Zeit die Internetmarke anbietet und dieses ein recht bequemer Service ist, will ich sie dort bestellen und direkt auf meine Adressträger drucken.

Leider ist das System heute etwas langsam, man könnte sogar sagen, zum einschlafen. Da aber ein Klick auf “Jetzt starten und Internetmarken drucken” ein neues Fenster öffnet, kann man mit dem ursprünglichen Fenster weiterarbeiten, oder? Denkste! Diejenigen, die das Angebot Internetmarke bei oder für die Post geschrieben haben, haben die dämliche Funktion eingebaut, dass beim Verlassen der Webseite im alten Hauptfenster auch das soeben geöffnete Prozessfenster mit geschlossen wird – in meinem Fall mitten im Bezahlvorgang.

Deutsche Post: Setzen, Sechs! Das darf nicht passieren, da müsst ihr nochmal ran.

Deutsche Post | Internetmarke.

F-Secure läuft Amok

Donnerstag, den 4. Dezember 2008

Da hat das jüngste Signaturenupdate wohl danebengehauen. Das komplette O&O Defrag-Paket (Version 8.5) wird von F-Secure heute als vom Trojaner “Packed.Win32.Krap” bzw. “Packed.Win32.Krap.b” befallen angezeigt. Und das ist ziemlich nervig, handelt es sich doch um ein im Hintergrund laufendes Systemprogramm. Ich hoffe, die Jungs und Mädels von F-Secure bekommen das bald wieder hin.